Mit rund 600 teilnehmenden Rope Skippern aus ganz Deutschland und den mitgereisten Zuschauern bot sich bei den beiden Wettkampftagen eine beeindruckende Teilnehmer- und Zuschauerkulisse und ein hohes Leistungsniveau. Schließlich ging es bei den Deutschen Team-Meisterschaften auch um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft nach Japan.
Die Homburger Turngemeinde hat zwei Teams in unterschiedlichen Altersklassen im sogenannten „Open“-Bereich zusammengestellt, die im Overall-Wettkampf insgesamt 8 Disziplinen (4 davon in der Schnelligkeit Speed und 4 Disziplinen im sogenannten „Freestyle“) gesprungen haben. Dabei handelt es sich um gemischte Teams, bei denen Jungen und Mädchen zusammen springen. Hier hatten nicht viele „mixed gender“ Teams die notwendige Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften erreicht.
Das Team HTG Bad Homburg 1 in Altersklasse 2 (16 bis 18 Jahre) erreichte im Overall den ersten Platz, während das Team HTG Bad Homburg 2 in der Altersklasse 3 und 4 (12 bis 15 Jahre) den zweiten Platz erreichte, jedoch in den enthaltenen Einzeldisziplinen Double Under (Doppeldurchschläge) und Speed-Relay (4 mal 30 Sekunden) den ersten Platz gewonnen hat.
Im Bundesfinale am darauffolgenden Tag sind noch drei Mädchen-Teams angetreten. Seah Park erreichte zusammen mit Mia Heß in der AK 4 (12 bis 13 Jahre) mit insgesamt 118 Double-Under-Sprüngen den 14. Platz. Seah ersprang sich anschließend mit ihrer Wheel-Partnerin Zoé im Pair-Freestyle den 7. Platz mit 4,97 Punkten hinter den beiden Teamkolleginnen Annika Schulze und Anna Trinkaus, die mit 5,08 Punkten in derselben Altersklasse beim Wheel-Contest sechste wurden.
Team-Trainerinnen Clara Kowalski und Michaela Kowalski zeigten sich mit dem Abschneiden der beiden Teams hoch zufrieden, war doch die Zusammenstellung der vielen Freestyles mit den anspruchsvollen Choreografien mit viel Aufwand verbunden und die Zeit zwischen den Landes- und Bundeswettkämpfen recht kurz.
Doch der gute Zusammenhalt der Teams verbunden mit einer ausgezeichneten Trainingsdisziplin zahlten sich schließlich aus, und als nach einem langen Wettkampftag die jungen HTG Power Jumper mit den vielen Medaillen um den Hals im Kreis der Deutschen Meister feierlich die Nationalhymne singen durften, konnte man in viele glückliche Gesichter blicken.
Jetzt ist das Technische Komitee des DTB an der Reihe, anhand der Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften die Teilnehmer für die Weltmeisterschaften in Japan zu nominieren. Da sich der Zuschnitt der internationalen Wettkämpfe verändert hat und bei internationalen Wettkämpfen die Altersklassen teilweise zusammengelegt werden, kann es noch eine Weile dauern, bis die Nominierungslisten vorliegen.
Doch die Wahrscheinlichkeit für die HTG Power Jumper ist aussichtsreich, sodass sich der eine oder andere schon einmal einen japanischen Reiseführer besorgen will.
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Kneif mich mal, ich glaube, ich träume.