Die gemeinsamen Anstrengungen beim Auf- und Abbau, sowie bei der Betreuung des Kinderkarussells oder der Standdienste bei Getränke- und Kuchenbuffet stärken den Zusammenhalt, der auf die Vereine sowie auf den gesamten Stadtteil ausstrahlt. Dieser Zusammenhalt wird immer wichtiger, da bei allen Vereinen immer häufiger aktive Helferinnen und Helfer fehlen.
Nachdem Tische, Bänke, Schirme und Zelte aufgestellt waren (und vor allem die Straßen – Absperrungen) war 8 Stunden lang für den Straßenverkehr kein Durchkommen mehr, und das Familienfest konnte starten. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden und Moderator Eckhard Kowalski folgte die Eröffnung durch den Ortsvorsteher Maximilian Becker. Anschließend stimmte der Kindersingekreis St. Josef in Kooperation mit der Grundschule Köppern gesanglich die Besucher des Lindenfestes auf die nächsten Stunden ein.
Es folgten jede Menge Kinderspiele, auf dem Kinderflohmarkt konnten Spielzeuge und Kinderkleidung den Besitzer wechseln, die Besucher konnten bei der Tombola attraktive Preise gewinnen, die Musikschule zeigte mit dem „Jungen Blech“ eindrucksvoll die Kraft handgemachter Musik und schließlich trotzten fast 60 Kinder der TSG Köppern sowie den Rope Skipping Gruppen der HTG Power Jumper mit rasanten Sportdarbietungen dem regnerischen Wetter. Mit akrobatischem Seilspringen überzeugten die Deutschen Meister aus Köppern und sorgten für tosenden Applaus.
Erfreulich viele Kinder haben auch wieder am Papier-Fliegerwettbewerb teilgenommen, ein fester Bestandteil des Festes, bei dem der Verein „Lebendiges Köppern e.V.“ an die Ortsgeschichte Köpperns mit dem Deutschen Flugtechnischen Institut in Köppern erinnert, das Ende 1909 von der Frankfurterin Tony Werntgen gegründet wurde. Sie gilt damit als die erste Flugzeugfabrikantin der Welt, und der Papier-Fliegerwettbewerb auf dem Lindenfest ist eine spielerische Erinnerung an diese bemerkenswerte Vergangenheit.
Dank der teilnehmenden Vereine konnten die Besucher des Festes auch auf ein reichhaltiges Angebot an Essen und Trinken zurückgreifen. So bekam die Ortsmitte von Köppern wieder für ein paar Stunden einen familiären und geselligen Charakter. Dank vieler Helfer wurde das Fest dann nach 17:00 Uhr schnell abgebaut, sodass um 19:00 Uhr der Verkehr wieder fließen konnte. Viele haben sich den dritten Sonntag im September schon für das kommende Jahr notiert, um die liebgewonnene Tradition des Lindenfestes fortzusetzen.
